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1st Gay Boxing Club of Germany

"Ich muss immer daran denken, wie seltsam das ist... Ich töte einen Mann, und die meisten Leute verstehen das und verzeihen mir. Hingegen, ich liebe einen Mann, und so viele halten das für eine unverzeihliche Sünde, was mich zu einem schlechten Menschen macht. Wenn ich auch nicht im Gefängnis gelandet bin, so war ich trotzdem fast mein ganzes Leben lang eingesperrt."
Das sagte der schwule Boxweltmeister Emile Griffith (1938 - 2013), der traurige Berühmtheit erlangte, als er 1962 in einem Boxkampf seinen Gegner derart hart attackierte, dass dieser ins Koma fiel und Tage später verstarb.

Bis heute werden schwule Sportler ausgegrenzt, marginalisiert und angefeindet. Bis heute gibt es in betont maskulinen Sportarten, wie etwa Fußball oder Boxen, kaum Sportler, die es wagen, offen zu ihrer Homosexualität zu stehen. Denn bis heute wird schwulen Männern, ganz gleich welchen Alters, per se die Männlichkeit abgesprochen. Im Alltag wie im Sport sehen sie sich daher oft mit dümmsten Vorurteilen und zumeist versteckter Ablehnung konfrontiert.

Als erster deutscher Boxverein bricht BOXKERLE e.V. ganz bewusst mit diesem Tabu und bietet vornehmlich schwulen Männern die Möglichkeit, unter Gleichgesinnten Boxsport zu betreiben, und zwar ohne schief angeschaut zu werden oder dass jemand in der Umkleide oder unter der Dusche auf Abstand geht. Mitglied werden und zum Training kommen kann aber letztlich jeder, ganz gleich, ob gay, bi, trans oder hetero. Denn wir grenzen niemanden aus, solange er/sie volljährig, tolerant, weltoffen und gayfriendly ist.

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